Klarheit in unternehmerischen Übergängen

Wenn Nachfolge keine Lösung ist,
sondern eine offene Frage.

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Was fehlt, ist selten Information.

Viele Unternehmer:innen wissen, dass ein Übergang ansteht. Die Optionen sind bekannt. Die Berater stehen bereit.

Und trotzdem passiert nichts.

Was fehlt, ist Klarheit. Klarheit darüber, welche Optionen realistisch sind. Was heute blockiert. Was jetzt wirklich ansteht.

Klarheit beginnt mit Ehrlichkeit.

Hier nicht richtig, wenn …

  • Sie eine schnelle Lösung oder Abkürzung suchen
  • Sie jemanden erwarten, der Entscheidungen für Sie trifft
  • Sie primär Bewertung, Verkauf oder Transaktion vorbereiten wollen
  • Sie das Thema klären möchten, ohne sich selbst damit auseinanderzusetzen

Hier richtig, wenn …

  • Sie spüren, dass das Warten einen Preis hat
  • Sie Klarheit vor der Festlegung suchen
  • Sie bereit sind, auch sich selbst zu betrachten
  • Sie einen ruhigen, strukturierten Denkraum ohne Verkaufsagenda schätzen

Klarheit in drei Formaten.

S

Self Check

Ein kurzer Selbstcheck, um die eigene Situation klarer zu sehen. Keine Bewertung. Keine Empfehlung. Nur Reflexion.

8 Fragen ~10 Minuten Kostenfrei
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+

Klarheitsgespräch Plus

Wenn Nachfolge und Unternehmensveränderung zusammenfallen. Mit systematischer Einordnung entlang des Transformation Discovery Compass.

Individuell Mehrere Sessions Auf Anfrage

Umfang nach Vorgespräch

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Unsicher, welches Format passt? Beginnen Sie mit dem Self Check – oder schreiben Sie mir direkt.

MERIDON ist keine Nachfolgeberatung.
Keine Bewertung. Keine Vermittlung.

MERIDON ist Klarheit – vor jeder Lösung.

Mehr über MERIDON
Alex Sattler

„Die meisten Unternehmer:innen, mit denen ich spreche, wissen längst, dass etwas ansteht. Was fehlt, ist nicht Information – sondern ein Raum, in dem Klarheit entstehen kann."

— Alex Sattler
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Kunden im Transformationsprozess begleitet
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Workshop-Tage in Theorie & Praxis
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Jahre Beratungserfahrung
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Gründungen mit +1 Mio EUR Stammkapital
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Weiterbildung pro Jahr
Kaffee & Tee

Ein kurzer Self-Check zur Klärung unternehmerischer Übergänge

Nicht als Diagnose. Nicht als Bewertung. Sondern als Einladung zum Nachdenken vor einer Entscheidung.

Der Self-Check speichert keine Daten und wertet keine Eingaben aus.

Zum Self Check

Frage 1 von 8

Wie ist die Nachfolge aktuell formal eingeordnet?

Frage 2 von 8

Seit wann ist das Thema für Sie innerlich präsent?

Frage 3 von 8

Welche Wirkungen spüren Sie heute bereits?

Mehrfachauswahl möglich

Frage 4 von 8

Welche Option wird derzeit am häufigsten gedacht – auch wenn sie sich noch nicht stimmig anfühlt?

Frage 5 von 8

Wenn Sie tiefer schauen: Was hält die Entscheidung aktuell zurück?

Mehrfachauswahl möglich

Frage 6 von 8

Welche dieser Annahmen steuern Ihr Denken derzeit am stärksten?

Frage 7 von 8

Welche dieser Annahmen ließe sich eigentlich prüfen – ohne die Nachfolge zu entscheiden?

Mehrfachauswahl möglich

Frage 8 von 8

Was fehlt Ihnen aktuell am meisten?

Was sich zeigt

Wenn mehrere Ihrer Antworten Spannungen sichtbar gemacht haben, befinden Sie sich wahrscheinlich in einem unternehmerischen Übergang, der nicht beschleunigt, sondern geklärt werden sollte.

Dieser Self-Check liefert keine Diagnose. Er markiert lediglich einen Punkt, an dem weiteres Denken sinnvoll sein kann.

Gedanken hier enden lassen

Manchmal reicht es, innezuhalten und das Gesehene wirken zu lassen.

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Den Denkraum vertiefen

Ein strukturiertes Gespräch kann helfen, die eigene Situation klarer zu ordnen.

Zum Klarheitsgespräch

Zu diesem Self-Check:

  • speichert keine Daten
  • übermittelt keine Antworten
  • erstellt kein Profil
  • dient ausschließlich Ihrer persönlichen Orientierung

Entscheidungsfähigkeit herstellen.

Das Klarheitsgespräch ist ein strukturierter Denkraum für Unternehmer:innen, deren Nachfolge- oder Übergabesituation offen ist.

Es geht nicht darum, eine Lösung festzulegen. Es geht darum, Entscheidungsfähigkeit herzustellen.

Was Sie erwartet

Eine ruhige, strukturierte Einordnung Ihrer aktuellen Situation. Eine präzise Spiegelung dessen, was heute blockiert. Klarheit darüber, welche Fragen wirklich offen sind.

Was Sie bewusst nicht erhalten

Keine Nachfolgeberatung. Keine Bewertung Ihres Unternehmens. Keine Empfehlung für Verkauf, Übergabe oder Stilllegung. Keine To-do-Liste.

90 Minuten. Klar gerahmt.

01

Einordnung der aktuellen Lage

ca. 15 Minuten

  • Wo stehen Sie heute?
  • Seit wann ist das Thema präsent?
  • Welche Wirkungen zeigt der Aufschub bereits – für Sie und für das Unternehmen?
02

Denkraum öffnen

ca. 45 Minuten

  • Welche Optionen werden gedacht – und welche davon tragen tatsächlich?
  • Welche Fragen werden vermieden?
  • Welche Annahmen steuern das Denken, ohne geprüft zu sein?

(Hier wird nichts entschieden.)

03

Verdichtung & Spiegelung

ca. 30 Minuten

  • Wo liegt der eigentliche Engpass?
  • Was ist aktuell vermischt, überladen oder unausgesprochen?
  • Was wäre der nächste sinnvolle Klärungsschritt – nicht die Entscheidung selbst?

Honorar & Rahmen

750 EUR

zzgl. 19 % MwSt.

90 Minuten
🔒
Vertraulich
Strukturiert

Sollte sich in den ersten 30 Minuten zeigen, dass MERIDON nicht der richtige Rahmen ist, beenden wir das Gespräch – ohne Berechnung.

Was andere sagen

„Ich wusste, dass ich etwas ändern muss. Aber nicht, was mich blockiert. Nach 90 Minuten war das klar."
Geschäftsführer · Maschinenbau · Bayern
„Endlich ein Gespräch ohne Verkaufsabsicht. Das hat mir geholfen, meine eigene Haltung zu sortieren."
Inhaberin · Handelsunternehmen · NRW
„Die Fragen, die gestellt wurden, habe ich mir selbst nie gestellt. Genau das hat gefehlt."
Gesellschafter · Familienunternehmen · 3. Generation

Was oft unklar bleibt

MERIDON ist ein strukturierter Denkraum für Unternehmer:innen, die vor einem unternehmerischen Übergang stehen – und noch keine Klarheit über den Weg haben.

Es geht nicht um Beratung, Bewertung oder Vermittlung. Es geht darum, Entscheidungsfähigkeit herzustellen, bevor Lösungen greifen können.

Beratung setzt voraus, dass Richtung und Ziel im Wesentlichen klar sind. Dann kann sie wirksam unterstützen.

MERIDON setzt früher an: dort, wo genau diese Klarheit noch fehlt. Wo die Frage nicht lautet "Wie?", sondern "Was eigentlich – und warum?"

Nach dem Gespräch haben Sie Klarheit darüber:

  • wo Sie aktuell wirklich stehen
  • was die eigentliche Blockade ist
  • welche Fragen tatsächlich offen sind
  • worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit als Nächstes richten sollten

Keine Handlungsempfehlung, keine To-do-Liste – aber eine tragfähige Grundlage für Ihre nächsten Schritte.

MERIDON verspricht keine Entscheidung. Aber Klarheit darüber, warum eine Entscheidung gerade nicht möglich ist – und was dem im Weg steht.

Für viele Unternehmer:innen ist genau das der entscheidende Fortschritt.

Alex Sattler – Unternehmer, Berater, Sparringspartner seit über 15 Jahren.

Ich habe selbst zwei Unternehmen gegründet, in Konzernen und im Mittelstand gearbeitet, und begleite seit Jahren Entscheider:innen in Phasen der Unsicherheit. Mehr dazu finden Sie auf der Über-Seite.

MERIDON ist nicht das Richtige,

  • wenn Sie eine schnelle Lösung oder konkrete Empfehlung erwarten
  • wenn Sie die Entscheidung lieber abgeben möchten
  • wenn Sie sich aktuell nicht mit der Situation auseinandersetzen wollen

MERIDON setzt Bereitschaft zur Klärung voraus – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das Honorar stellt sicher, dass das Gespräch als ernsthafter, fokussierter Denkraum genutzt wird – nicht als unverbindliches Kennenlernen.

Es schafft Verbindlichkeit auf beiden Seiten und grenzt MERIDON klar von kostenlosen Erstgesprächen ab, bei denen es letztlich um Akquise geht.

Das Klarheitsgespräch dauert 90 Minuten und findet per Zoom statt – vertraulich, konzentriert, ohne Ablenkung.

Es gibt keine Unterlagen vorab und keine Dokumentation im Nachgang, außer Sie wünschen das ausdrücklich.

Die wichtigsten Begriffe rund um Unternehmensnachfolge – zur Orientierung.

Nachfolge ist ein komplexes Feld mit vielen Fachbegriffen. Dieses Glossar hilft Ihnen, die wichtigsten Konzepte zu verstehen – als Orientierung, nicht als Beratung.

Wichtig: MERIDON ist kein Spezialist für M&A, Steuerrecht oder Unternehmensbewertung. Das Klarheitsgespräch klärt keine dieser Fachfragen – sondern hilft Ihnen herauszufinden, welche Fragen für Sie gerade wirklich relevant sind und welche Experten Sie dafür brauchen.

Klassische Fachbegriffe

A

Asset Deal

Beim Asset Deal werden einzelne Vermögensgegenstände eines Unternehmens verkauft – nicht das Unternehmen als Ganzes. Der Käufer erwirbt gezielt Maschinen, Patente, Kundenverträge oder Immobilien. Vorteil: Er übernimmt keine versteckten Altlasten. Nachteil: Jeder Vertrag muss einzeln übertragen werden.

Transaktion

Abfindung

Einmalzahlung an ausscheidende Gesellschafter oder Erben, die ihren Anteil am Unternehmen aufgeben. Die Höhe richtet sich meist nach dem Unternehmenswert. Wichtig: Abfindungsklauseln im Gesellschaftervertrag können den Betrag begrenzen – das schützt das Unternehmen, kann aber Konflikte auslösen.

Finanzen

B

Betriebsübergabe

Der vollständige Übergang eines Unternehmens von einer Person auf eine andere. Umfasst nicht nur den rechtlichen Eigentümerwechsel, sondern auch die Übergabe von Wissen, Kontakten und Führungsverantwortung. Eine gute Betriebsübergabe dauert typischerweise 2-5 Jahre.

Prozess

Bewertungsmethoden

Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Die wichtigsten: Ertragswertverfahren (basiert auf zukünftigen Gewinnen), Substanzwertverfahren (basiert auf vorhandenen Vermögenswerten) und Multiplikatorverfahren (Vergleich mit ähnlichen Transaktionen). Jede Methode liefert andere Ergebnisse.

Bewertung

D

Due Diligence

Die sorgfältige Prüfung eines Unternehmens vor dem Kauf. Käufer durchleuchten Finanzen, Verträge, Rechtsrisiken und operative Prozesse. Dauert typischerweise 4-12 Wochen. Ziel: Keine bösen Überraschungen nach der Unterschrift. Für Verkäufer bedeutet das: Transparenz und gute Vorbereitung.

Prozess

E

Earn-Out

Variable Kaufpreiskomponente, die an zukünftige Unternehmensergebnisse geknüpft ist. Beispiel: Der Käufer zahlt 70% sofort und 30% nur, wenn bestimmte Umsatzziele erreicht werden. Schließt die Lücke zwischen unterschiedlichen Preisvorstellungen – birgt aber Konfliktpotenzial bei der Messung.

Transaktion

Erbschaftsteuer

Steuer auf geerbtes Vermögen, inkl. Unternehmensanteile. Bei Betriebsvermögen gibt es erhebliche Verschonungsregeln (bis zu 100%), wenn das Unternehmen fortgeführt und Arbeitsplätze erhalten werden. Die Regeln sind komplex – frühzeitige Planung ist entscheidend.

Steuern

F

Familiennachfolge

Übergabe des Unternehmens an Familienmitglieder – meist Kinder. Emotional oft die bevorzugte Option, aber nicht immer die beste. Erfordert ehrliche Gespräche über Eignung, Motivation und faire Behandlung aller Erben. Mischformen (z.B. Kind + Fremdmanager) werden häufiger.

Nachfolgeform

Fortführungsprognose

Beurteilung, ob ein Unternehmen auch nach der Übergabe wirtschaftlich überlebensfähig ist. Relevant für Banken, Käufer und die steuerliche Behandlung. Eine negative Prognose kann Finanzierungen und Steuervergünstigungen gefährden.

Bewertung

G

Gesellschaftervertrag

Regelt die Beziehungen zwischen den Eigentümern eines Unternehmens. Für die Nachfolge zentral: Wer darf Anteile erwerben? Wie werden ausscheidende Gesellschafter abgefunden? Was passiert im Todesfall? Ein guter Vertrag verhindert Streit – ein schlechter oder fehlender garantiert ihn.

Recht

Geschäftsführerwechsel

Der Übergang der operativen Leitung – unabhängig vom Eigentum. Kann Teil einer Nachfolge sein oder ihr vorausgehen. Erfordert klare Verantwortungsteilung, transparente Kommunikation und Zeit für den Wissenstransfer. Scheitert oft an ungeklärten Erwartungen.

Prozess

H

Holding-Struktur

Organisationsform, bei der eine Muttergesellschaft (Holding) Anteile an operativen Tochtergesellschaften hält. Ermöglicht steueroptimierte Gewinnausschüttungen, Vermögensschutz und flexiblere Nachfolgelösungen. Aufbau erfordert professionelle Beratung und ist nicht für jeden Betrieb sinnvoll.

Struktur

I

Inhaberabhängigkeit

Grad, in dem ein Unternehmen von einer einzelnen Person abhängt – meist dem Gründer oder Inhaber. Hohe Inhaberabhängigkeit senkt den Unternehmenswert und erschwert die Nachfolge. Abbau erfordert Jahre: Delegation, Dokumentation, Aufbau von Führungskräften.

Bewertung

Interimsmanagement

Zeitlich befristete Besetzung von Führungspositionen durch externe Manager. In der Nachfolge nützlich als Überbrückung, wenn ein Nachfolger noch nicht bereit ist, oder zur Stabilisierung nach unerwartetem Ausfall. Typische Dauer: 6-18 Monate.

Prozess

K

Kaufpreisermittlung

Prozess der Festlegung, was ein Unternehmen kosten soll. Basiert auf Bewertungsmethoden, wird aber durch Verhandlung bestimmt. Der "richtige" Preis ist der, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen. Emotionale Faktoren spielen oft eine größere Rolle als Zahlen.

Transaktion

L

Letter of Intent (LOI)

Absichtserklärung zwischen Verkäufer und potenziellem Käufer. Hält wesentliche Eckpunkte fest: Kaufpreis, Zeitrahmen, Exklusivität. Meist rechtlich nicht bindend, aber moralisch verpflichtend. Markiert den Übergang von "Interesse" zu "ernsthafter Verhandlung".

Transaktion

M

Management-Buy-Out (MBO)

Übernahme des Unternehmens durch das bestehende Management. Die Führungskräfte werden zu Eigentümern. Vorteil: Sie kennen das Unternehmen bereits. Herausforderung: Finanzierung, da Manager selten über ausreichend Kapital verfügen. Oft kombiniert mit Bankkredit und/oder Private Equity.

Nachfolgeform

Management-Buy-In (MBI)

Übernahme durch externe Manager, die noch nicht im Unternehmen tätig sind. Höheres Risiko als MBO, da die Einarbeitung Zeit braucht. Kann sinnvoll sein, wenn internes Management fehlt oder frische Perspektiven gebraucht werden.

Nachfolgeform

N

Nachfolgeplanung

Systematischer Prozess zur Vorbereitung der Unternehmensübergabe. Umfasst: Analyse der Optionen, Auswahl und Entwicklung von Nachfolgern, steuerliche Optimierung, rechtliche Gestaltung, Kommunikation. Idealerweise beginnt sie 5-10 Jahre vor der geplanten Übergabe.

Prozess

Nießbrauch

Recht, fremdes Eigentum zu nutzen und Erträge daraus zu ziehen. Bei der Nachfolge: Der Übergeber überträgt Unternehmensanteile, behält aber Gewinnbezugsrechte. Reduziert den Schenkungswert (Steuervorteil), sichert die Altersversorgung, kann aber Konflikte mit dem Nachfolger verursachen.

Gestaltung

Non-Disclosure Agreement (NDA)

Vertraulichkeitsvereinbarung, die Interessenten unterschreiben, bevor sie sensible Unternehmensinformationen erhalten. Schützt vor Missbrauch durch "Schein-Käufer" und Wettbewerber. Standard bei jeder professionellen Nachfolgeregelung.

Recht

Notfallplanung

Vorkehrungen für den plötzlichen Ausfall des Unternehmers durch Unfall, Krankheit oder Tod. Enthält: Vollmachten, Handlungsanweisungen, Kontaktlisten, Zugangsdaten. Sollte in einem Notfallordner dokumentiert sein. Die meisten Unternehmer haben keine – bis es zu spät ist.

Prozess

R

Ratenzahlung

Aufteilung des Kaufpreises auf mehrere Zahlungen über einen längeren Zeitraum. Erleichtert die Finanzierung für den Käufer. Risiko für den Verkäufer: Was, wenn der Käufer nicht zahlen kann? Absicherung durch Sicherheiten oder Rückfallklauseln wichtig.

Finanzierung

S

Share Deal

Verkauf der Unternehmensanteile (Aktien oder GmbH-Anteile). Das Unternehmen bleibt rechtlich unverändert, nur die Eigentümer wechseln. Einfacher als Asset Deal, aber der Käufer übernimmt alle Risiken – auch unbekannte. Für Verkäufer oft steuerlich günstiger.

Transaktion

Schenkung unter Auflagen

Übertragung von Unternehmensanteilen mit Bedingungen, z.B. Fortführungspflicht, Versorgungsleistungen an den Schenker, oder Ausgleichszahlungen an Geschwister. Kombiniert steuerliche Vorteile der Schenkung mit Absicherung des Übergebers.

Gestaltung

Stille Reserven

Differenz zwischen dem Buchwert und dem tatsächlichen Wert von Vermögensgegenständen. Entstehen durch Abschreibungen oder Wertsteigerungen (z.B. bei Immobilien). Werden bei Verkauf aufgedeckt und versteuert. Können den Kaufpreis erheblich vom Buchwert abweichen lassen.

Bewertung

Substanzwert

Summe aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens abzüglich Schulden. Bildet die Wertuntergrenze – was übrig bliebe, wenn man alles einzeln verkaufen würde. Bei profitablen Unternehmen liegt der Ertragswert deutlich darüber.

Bewertung

U

Übergabezeitpunkt

Der Stichtag, an dem Eigentum und/oder Führung tatsächlich wechseln. Kann rechtlich (Vertragsunterzeichnung), wirtschaftlich (Nutzen und Lasten gehen über) oder faktisch (der Nachfolger übernimmt das Tagesgeschäft) definiert sein. Oft fallen diese Zeitpunkte auseinander.

Prozess

Unternehmensbewertung

Ermittlung des wirtschaftlichen Wertes eines Unternehmens. Es gibt keinen "objektiven" Wert – nur verschiedene Perspektiven. Ein Gutachten schafft Orientierung, aber der endgültige Preis entsteht am Verhandlungstisch.

Bewertung

Unternehmensnachfolge

Oberbegriff für alle Formen der Übertragung von Eigentum und/oder Führung eines Unternehmens. Umfasst Familiennachfolge, Verkauf an Externe, MBO/MBI, Börsengang oder auch die Liquidation. Betrifft in Deutschland jährlich ca. 30.000 Unternehmen.

Grundbegriff

V

Verkäuferfinanzierung

Der Verkäufer stundet einen Teil des Kaufpreises – gibt dem Käufer also selbst einen Kredit. Zeigt Vertrauen in den Nachfolger und erleichtert Finanzierung. Typisch: 10-30% des Kaufpreises. Sollte durch Sicherheiten abgesichert sein.

Finanzierung

Vorweggenommene Erbfolge

Übertragung von Vermögen (z.B. Unternehmensanteilen) zu Lebzeiten statt durch Testament. Ermöglicht steuerliche Gestaltung, Nutzung von Freibeträgen und frühzeitige Einbindung des Nachfolgers. Erfordert sorgfältige Abstimmung mit dem Erbrecht.

Gestaltung

W

Wettbewerbsverbot

Vertragliche Vereinbarung, die den Verkäufer hindert, nach der Übergabe ein Konkurrenzunternehmen zu gründen oder für einen Wettbewerber zu arbeiten. Schützt den Käufer. Typische Dauer: 2-5 Jahre. Muss angemessen sein, sonst unwirksam.

Recht

Z

Zeitplan der Übergabe

Strukturierter Fahrplan für alle Schritte der Nachfolge. Enthält Meilensteine für: Nachfolgersuche, Einarbeitung, rechtliche Übertragung, Kommunikation an Mitarbeiter und Kunden. Realistische Planung rechnet mit 3-7 Jahren – die meisten unterschätzen die Zeit.

Prozess

Begriffe kennen ist nicht dasselbe wie Klarheit haben.

Im Klarheitsgespräch geht es nicht um Fachfragen zu diesen Begriffen – sondern darum, welche davon für Ihre Situation überhaupt relevant sind. Und welche Annahmen, Ziele oder offenen Fragen sich dahinter verbergen, die im nächsten Schritt geklärt werden sollten.

Was ist ein Klarheitsgespräch?

MERIDON arbeitet in sensiblen Übergangssituationen. Dort ist Vertrauen wichtiger als Versprechen.

Orientierung. Entscheidungsfähigkeit. Veränderung unter Unsicherheit.

Alex arbeitet seit vielen Jahren mit Unternehmer:innen, Führungsteams und Organisationen an genau diesen Fragen. Im Mittelpunkt steht nicht die Einführung von Methoden oder Lösungen, sondern das Verstehen von Spannungen, Abhängigkeiten und Entscheidungsblockaden.

MERIDON ist aus genau dieser Perspektive entstanden.

Alex Sattler

Klarheit vor jeder Lösung.

MERIDON ist keine Beratung. Kein Nachfolge- oder M&A-Anbieter. MERIDON verkauft keine Lösungen.

Die Arbeit von MERIDON endet dort, wo Entscheidungen getroffen oder Prozesse gestartet werden.

Orientierung ohne Richtungsvorgabe.

MERIDON leitet sich vom Meridian ab. Meridiane sind gedachte Linien – man sieht sie nicht, und doch ermöglichen sie Orientierung.

Sie markieren keine Richtung im Sinne von „richtig" oder „falsch". Sie helfen, den eigenen Standort zu bestimmen, bevor man entscheidet, wohin man geht.

MERIDON steht für diesen Moment: Nicht für Lösungen. Nicht für Tempo. Sondern für Klarheit über die eigene Lage.

In Phasen des Übergangs geht es selten darum, schneller voranzukommen – sondern darum, wieder einen inneren Bezugspunkt zu finden, von dem aus Entscheidungen tragfähig werden.

Für die Zeit nach dem Gespräch

Kuratierte Quellen zur Einordnung – von öffentlichen Institutionen und Fachverbänden. Keine Werbung, keine Affiliate-Links.

KfW Research

Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025

Jährliche Studie zu Nachfolgewünschen, Stilllegungsplänen und demografischen Trends im deutschen Mittelstand. Basiert auf dem KfW-Mittelstandspanel mit über 10.000 Unternehmen.

Warum relevant: Gibt Orientierung, wo Sie mit Ihrer Situation im Vergleich zu anderen Unternehmen stehen.

DIHK

Report Unternehmensnachfolge 2025

Praxisbericht aus über 50.000 IHK-Beratungsgesprächen. Zeigt typische Herausforderungen, Hürden bei der Nachfolgersuche und Gründe für Betriebsaufgaben.

Warum relevant: Macht sichtbar, welche Schwierigkeiten andere Unternehmer:innen konkret erleben.

BMWi / KfW / DIHK

nexxt-change Unternehmensbörse

Deutschlands größte Plattform für Unternehmensnachfolge. Kostenlose Vermittlung zwischen Übergabewilligen und Übernahmeinteressierten. Über 10.000 aktuelle Inserate.

Warum relevant: Falls Verkauf oder externe Nachfolge eine Option wird – hier beginnt die Suche.

BMWi

Portal für Unternehmensnachfolge

Offizielle Anlaufstelle des Bundeswirtschaftsministeriums. Checklisten, Leitfäden und Informationen zu rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Aspekten der Nachfolge.

Warum relevant: Strukturierte Übersicht, wenn es an die konkrete Umsetzung geht.

StMWi Bayern

Unternehmensnachfolge in Bayern

Informationsportal des Bayerischen Wirtschaftsministeriums mit regionalen Ansprechpartnern, Förderprogrammen und Beratungsangeboten speziell für Bayern.

Warum relevant: Regionale Anlaufstellen und bayernspezifische Fördermöglichkeiten.

„Diese Quellen ersetzen kein Gespräch – aber sie können danach hilfreich sein."

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